Empfängnisverhütung



 

 

Die Verhütung von Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen umfasst ein breites Spektrum von Möglichkeiten. Wir bieten Ihnen alle Möglichkeiten, die derzeit erhältlich sind. Sie wählen nach unserer Beratung die Methode aus, die derzeit am besten für Sie passt.
 

  • Kondom (auch latexfrei bei Allergien) ideal als zusätzlicher Schutz, weil auch Schutz vor Infektionen, bei konsequenter Anwendung "von Anfang bis Ende" recht gute Verhütung (bei Versagen = geplatztes Kondom >>an "Pille danach" denken!!!)
  • Diaphragma, Portiokappe, nicht sehr gebräuchlich, weil immer Manipulation vor Verkehr erforderlich, Schutz?? Störung der Scheidenflora?? Neigung zu Scheiden-Infektionen??
  • Schaumzäpfchen nicht sehr sicher, evtl. bei seltenem Verkehr oder zusätzlich zur Pille sinnvoll, Störung der Scheidenflora? besser Kondom!
  • NFP = natürliche Familienplanung (ohne Computer) (recht aufwändig, von geregeltem Tagesrhythmus abhängig, Sicherheit von vielen Faktoren abhängig zwischen recht gut und sehr schlecht) Für Frauen mit Schichtdienst / kleinen Kindern kaum durchführbar!
  • Spirale (= IUP =Kupferspirale, hormonfrei, aber mit relativ vielen Nebenwirkungen wie verstärkte und/oder schmerzhafte Blutung)
  • Intrauterinsystem (Hormonspirale, sehr sicher und wenig Nebenwirkungen, Blutung wird geringer, ideal für langfristige Verhütung, auch in der Stillzeit möglich, bestes Preis-Leistungs-Verhältnis!)
  • Vaginalring (wird in der Scheide getragen) oder Hormonpflaster, sicher wie Pille, aber weniger Hormone und weniger Hormonbelastung der Leber, gut bei Leber- und Darmerkrankungen oder Schichtdienst, z.B. Flugbegleiterinnen
  • Pille ("Mikropille"): immer noch häufigste Verhütungsform, sicher, jederzeit umkehrbar, zur Behandlung von Akne geeignet, aber auch Nebenwirkungen möglich (Migräne, Thrombose). Für Langzeitanwendung inzwischen überholt.
  • Gestagenpille ("Minipille") empfehlenswert während der Stillzeit, da ohne Östrogen; kann die Periode unterdrücken
  • 3-Monats-Spritze (sehr sicher, unterdrückt meist die Blutung, kann kaum vergessen werden, kein Problem bei Schichtdienst, Darmerkrankungen..)
  • Gestagen-Implantat im Oberarm (sehr sicherer Schutz, aber am Anfang manchmal anhaltende Schmierblutungen)
  • Sterilisation (als ambulante Operation, nicht umkehrbar, die Entscheidung hierfür sollte deshalb sehr gut durchdacht werden)
  • Notfallmassnahmen z. B. “Pille danach” innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Verkehr (auch IUP = Spirale innerhalb einer Woche nach dem "Unfall" möglich)


In Abwägung der Faktoren

  • Sicherheit
  • geplante Anwendungsdauer
  • Kosten
  • Praktikabilität
  • Nebenwirkungen / Kontraindikationen

finden wir mit Ihnen zusammen das für Sie optimale Verfahren um jetztigen Zeitpunkt.